• Heinz Mack

    Colori de la Luce
    2012, Chromatische Konstellation, Acryl auf Leinwand, 130 x160 cm
  • Colori de la Luce
    2012, Chromatische Konstellation, Acryl auf Leinwand, 130 x160 cm
  • Dynamische Struktur Schwarz, 1959/60
    Öl und Kunstharz auf Leinwand, 166,5 x 141,5 x 2 cm
  • Ohne Titel, 1968/2004
    Rotor/Replik, Aluminium, Edelstahl, Glas, Holz, elektrisches Zubehör, 34 x 34 x 10 cm
  • Ohne Titel, 1969
    ZERO, Edelstahl Relief, 31,5 x 41,2 x 2,3_cm
  • Ohne Titel, 1968
    Tusche mit Pinsel auf Papier, 97 x 101 cm
  • Lurex-Lux, 1964-80
    Lichtrelief / Acrylglas, 55,5 x 68,5 x 10,5 cm
  • Stille Vibration, 1959
    Kunstharz auf Nessel, 127 x 133,5 cm

Biografie

Der bedeutende deutsche Zero-Künstler und Bildhauer Heinz Mack wird 1931 im hessischen Lollar geboren und besucht von 1950 bis 1953 die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf. Darüber hinaus studiert er Philosophie an der Universität Köln. Beide Studiengänge schließt er mit Staatsexamen ab. 1957 gründet der Künstler zusammen mit Otto Piene die ZERO Gruppe in Düsseldorf an der kurze Zeit später auch Günther Uecker teilnahm. Neben der Teilnahme an der Documenta II (1959) und der Documenta III (1964) vertritt Heinz Mack auch die Bundesrepublik Deutschland auf der XXXV. Biennale in Venedig (1970). Im selben Jahr erhält er eine Professur in Osaka, Japan und wird ordentliches Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der er bis 1992 angehört.

Heinz Mack wird mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis der Stadt Krefeld (1958), dem Premio Marzotto Preis (1963), dem 1. Prix arts plastiques der IV. Paris Biennale (1965), dem Adolf-Grimme-Anerkennungspreis für den Tele-Mack Film (1970), dem 1. Preis des internationalen Wettbewerbs des Lichts 79 der Niederlande (1979), dem Verdienstorden des Landes NRW (1987), dem Großen Kulturpreis des Rheinischen Sparkassen-Verbands (1992), dem Großen Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland als Erstauszeichnung in Anerkennung für sein Werk und sein Wirken als Botschafter der Kulturen (2004) und dem Preis der Kulturstiftung Dortmund (2012). Zudem wird der Künstler 2011 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Die Stadt Düsseldorf verleiht Mack 2016 den Jan-Wellem-Ring. Im Jahr 2017 erhält er die Moses Mendelssohn Medaille und wird als Düsseldorfer des Jahres 2017 für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Seine Werke sind weltweit in über 150 hochwertigen musealen und privaten Sammlungen vertreten. Zudem wurden Heinz Macks Arbeiten in den großen Retrospektiven zum 80sten Geburtstag in der Bundeskunsthalle, Bonn und zum 90sten Geburtstag im Düsseldorfer Kunstpalast gezeigt.

Malerei hat mich immer fasziniert, wenn sie von Licht erfüllt ist. Aber Malerei ist für mich auch weit mehr: Sie ist jener Vordergrund des unendlich tiefen und schwarzen Raums, in dem Licht und Farbe untrennbar eins geworden sind. Die Identität von Licht und Farbe, welche im Spektrum sichtbar wird, ist der Gegenstand meiner Malerei – es ist ihr einziger Gegenstand.

Heinz Mack, 2011 ©R. Weiss / Archiv Mack

Ausstellungen

Museums- und Einzelausstellungen (Auswahl)

2023

Heinz Mack, ZKM Karlsruhe

2021

Heinz Mack, Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal

2021

Heinz Mack. Werke im Licht (1956 - 2017), Museum Ritter, Waldenbuch

Heinz Mack, Düsseldorfer Kunstpalast

2019

Heinz Mack – Mouvement et Lumière / Movement and Light, Musée Théodore Monod d’art africain, Dakar, Senegal

Heinz Mack - Das grafische Werk, Stadtmuseum Siegburg

2018

Taten des Lichts: Mack & Goethe, Goethe Museum, Düsseldorf

2016

Mack - Just Light and Colour, Sakip Sabançi Museum, Istanbul, Türkei

2015

Apollo in meinem Atelier, MACK ungezeigte Werke, Museum Küppersmühle, Duisburg

Das Licht meiner Farben, Ulmer Museum, Ulm

ZERO: Heinz Mack u.a., Sakip Sabanci Museum, Istanbul, Türkei

ZERO. Countdown to Tomorrow. 1950s-60s, Stedelijk Museum, Amsterdam

Heinz Mack, Licht Schatten, Museum Frieder Burda, Baden-Baden

Von Arp bis Vostell - Plastiken aus der Sammlung der Nationalgalerie Berlin, Stadtmuseum Langenfeld, Langenfeld

ZERO. Countdown to Tomorrow. 1950s-60s, Gropius-Bau, Berlin

Heinz Mack - Das Mappenwerk "Juan de la Cruz", Kulturzentrum am Münster, Konstanz

Azimut/h. Continuity and the New, Peggy Guggenheim Collection, Venedig

2014

ZERO. Countdown to Tomorrow. 1950s-60s, Guggenheim Museum, New York

Mack. The Sky Over Nine Columns, Isola di San Giorgio Maggiore, Venedig

Heinz Mack. Der Garten im Garten, Leopold-Hoesch-Museum

ZERO-Zwischen Himmel und Erde, Zeppelin Museum, Friedrichshafen

2013

ZERO in Gelsenkirchen 1963/2013 - Zurück in die Zukunft, Kunstmuseum Gelsenkirchen

SCHEINWERFER. Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert, Kunstmuseum Celle

ZERO entre Paris et Düsseldorf, Passage de Retz, Paris

DYNAMO! Espace et vision dans l`art de nos jours á 2013, Grand Palais, Galeries Nationales, Paris

2012

L´art contemporain du vitrail en Allemagne, Centre international du Vitrail, Chartres

ZERO auf Papier., Leopold-Hoesch-Museum, Düren

Heinz Mack - Zwischen den Zeiten, Museum Ostwall, Dortmund

Asche und Gold. Eine Weltreise, MARTa Herford

2011

Heinz Mack: Sperone Westwater, New York, Heinz Mack at Sperone Westwater artnet Magazine

Umfangreiche Retrospektive der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Parallel Ehrung im museum kunst palast Düsseldorf mit einer Ausstellung: Mack - Die Sprache meiner Hand

2009

Sammlung Batliner - Monet bis Picasso, Albertina, Wien