• Astrid Lowack

    Opinions, 2023
    Print on Arylglas, 120 x 120 cm
  • Opinions, 2023
    Print on Arylglas, 120 x 120 cm
  • Sparkling Energy, 2019
    Print on Arylglas, 120 x 120 cm
  • Wings, 2021
    Print auf Acrylglas, 120 x 120 cm
  • Purple Party, 2022
    Print auf Acrylglas, 120 x 120 cm
  • Falling Asleep, 2019, Print auf Textil, 100 x 100 cm
  • Nessie, 2019
    Print auf Diasec, 120 x 120 cm.
  • Firebird, 2017, Print on Diasec, 160 x 160 cm
  • Rettendes Ufer, 2016, Print on Diasec, 120 x 120 cm
  • Nesthäkchen, 2022, Print on Textil, 120 x 120 cm
  • Tatendrang, 200 x 200
    Print on Diasec, 200 x 200 cm.
  • Way to Illumination, 2018
    Print on Diasec, 200 x 200 cm.
  • Breaking Through
    Print on Diasec, 160 x 160 cm.
  • Thoughts
    Print on Diasec, 160 x 160 cm.
  • Guiding Lights
    Print on Diasec, 120 x 120 cm.

Astrid Lowack - Paradise in Mind

Artco Gallery Berlin - 27. Oktober - 25. November 2023

'Turn off your mind, relax and float down stream…‘ Dieses Zitat der beiden Beatles John Lennon und Paul McCartney stellt TC Boyle seinem Buch „das Licht“ voran, in dem er die wissenschaftlichen und esoterischen Praktiken des Psychologen Timothy Leary nacherzählt. Es würde wohl auch gut als Handlungs-Maxime für den Besuch der Ausstellung von Astrid Lowack passen, die ab 27.10.23 bei ARTCO in Berlin zu sehen ist.

Zu Besuch in der Galerie sind die Betrachtenden eingeladen, den Verstand auszuschalten und sich voll auf die großformatigen Werke der Foto-Künstlerin einzulassen. Sie ermöglichen den Zugang in eine fremde Welt, in die man unsicheren Tritts hinein balanciert. Je weiter man voranschreitet, desto mehr verliert man den Bezug zu gelernten Farbzusammenhängen, zu bekannten Formen und ihren Proportionen. Man denkt unweigerlich an übernatürliche Erfahrungen, an Naturphänomene, die nicht mehr in diese Welt zu passen scheinen.

„Das Paradies vor Augen zu haben, ist ja etwas Wunderschönes, sich darauf zu freuen ebenso... es kann natürlich auch als etwas Endgültiges gesehen werden - je nach Betrachtungsweise... genau wie meine Bilder immer etwas Positives und etwas Negatives ineinander vereinen - und man erstmal nur das wahrnimmt, was man sehen möchte…“, erklärt die Künstlerin hintergründig mit Blick auf den Ausstellungstitel.

Ausstellungsgalerie

Astrid Lowack, Opinons, 2023, Print on Acrylglas, 120 x 120 cm

Astrid Lowack - Touch Nature

Österreichisches Kulturforum Berlin - 05.07.2023 – 25.10.2023

Kuratiert von Dr. Sabine Fellner, Wien

Der Weltklimarat warnt in seinem aktuellen IPCC Synthesebericht vor einer Eskalation der Klimakrise, vor einem: „nur vorübergehenden Überschreiten des 1,5-Grad-Limits – dem sogenannter „Overshoot“. Dieser kann ein „Point of no Return“ sein, nach dem die Welt eine andere sein wird. Irreversible Schaden und Auswirkungen drohen. Der Mensch heizt den Planeten seit Beginn der industriellen Revolution auf, die Industrienationen haben 50 Prozent der Treibhausgase verursacht, die für die jetzige Entwicklung verantwortlich sind. Von den Folgen wie Dürre, Hitzewellen und Überschwemmungen sind aber die Staaten des „Globalen Südens“ wesentlich starker betroffen. Die fortgesetzte, ungehinderte Ausbeutung und Ökonomisierung der Ressourcen und das umfassende Eingreifen des Menschen in biologische, geologische und atmosphärische Prozesse der Erde fuhren nicht nur zu einem fortschreitenden Verlust unberührter Natur als emotionaler Ressource, sondern zur Zerstörung von Lebensraumen, massivem Artensterben ebenso wie zu humanitären, politischen und wirtschaftlichen Krisen. Künstler*innen setzen sich bereits seit Langem in ihren Arbeiten mit der Wechselbeziehung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt auseinander und visualisieren die fundamentalen und unwiderruflichen Veränderungen unseres Planeten, die erschreckenden Folgen des Anthropozäns.

Zahlreiche Ausstellungen reagieren aktuell international auf dieses drängende Problem der Gegenwart und verdeutlichen, dass die Umweltthematik in der zeitgenössischen Kunst angekommen ist. Die multimediale Ausstellung TOUCH NATURE, die zum Auftakt der Initiative IMAGINE DIGNITY im Österreichischen Kulturforum Berlin gezeigt wird, ist Teil einer Ausstellungsserie in elf österreichischen Kulturforen in Europa und den USA. Sie stellt die Frage nach den Strategien, die die Kunst angesichts der zunehmenden Zerstörung, aber auch infolge der zunehmenden Bedrohlichkeit der Natur für den Menschen, entwickelt.

Arbeiten österreichischer und deutscher Künstler*innen der letzten 10 Jahre treten in einen Dialog miteinander, werfen einen kritischen Blick auf die tiefgreifende Veränderung unseres Erdsystems und beleuchten die ökologische Krise aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur, Video und Installation sind die Medien, die sie nutzen, um Widerstand gegen die globale Ausbeutung von Mensch und Natur zu formulieren. Sie dienen aber auch dazu, hoffnungsvolle Visionen einer neuen Beziehung des Menschen zur Natur zu entwerfen. Dokumentieren, Protest formulieren und Utopien entwickeln sind die grundlegenden Methoden dieser künstlerischen Auseinandersetzung.

Weitere Informationen über die Ausstellung

Astrid Lowack - Touch Nature Berlin

Astrid Lowack, Dark Water, 2017, Print on Diasec, 100 x 100 cm

Astrid Lowack - Art Karlsruhe 2023

"Was sieht man auf diesen Bildern? Die Wirklich Die Natur? Wetterphänomene? Dafür wirken diese Bilder zu künstlich, in ihren Farben zu über[1]steigert, nahezu psychedelisch. Auch ihre Schöpferin bleibt rätselhaft: „Ich fotografiere das, was es nicht gibt“, so lautet die ästhetische Selbstauskunft von Astrid Lowack. Die 1969 in Bamberg geborene Fotokünstlerin, die heute in Amsterdam lebt und arbeitet, hat nie eine Kunsthochschule von innen gesehen. Studiert hat sie ursprünglich Industriedesign, über die Aufnahmen von Blumendetails fand sie zur Fotografie. Und ist auf diesem Feld nun schon seit Jahren eine gefragte Künstlerin, die von der renommierten Galerie Samuelis Baumgarte in Bielefeld vertreten und auf der art KARLSRUHE präsentiert wird."

Ein Text von Olaf Schlippe

Lesen Sie den gesamten Bericht im Messemagazin der Art Karlsruhe 2023

Astrid Lowack, Jenseits der Erfahrung, Messe Magazin der Art Karlsruhe 2023

Astrid Lowack - The Elements of Transcendence

Brühler Kunstverein

Die Ausstellung steht in direktem Zusammenhang mit den gleichnamigen Ausstellungen im Museum für Kulturgeschichte in Dortmund 2020, im Museum Moderner Kunst Wörlen in Passau 2020/21 und dem Herforder Kunstverein 2021. Zu den vier Ausstellungen ist ein umfangreicher gemeinsamer Katalog im Hirmer-Verlag erschienen.

Die Werke der international aufstrebenden Künstlerin geben Gefühle und Stimmungen preis in den Schwingungen und Bewegungen der Farben. Ihr Element ist das Licht, das ihre Fotografien mit einer betörenden, poetischen Präsenz erscheinen lässt. Die Fotografien von Astrid Lowack haben jene seltene Strahlkraft, wie sie zu finden ist in barocken Kirchengewölben, wenn diese in völliger Abstraktion Himmelslandschaften entfalten. Dennoch geht es der Künstlerin nicht um das getreue Abbilden oder Nachahmen eines (traditionellen) Vorbildes, sondern um den subjektiven Blick auf verschiedene psychische Zustände.

Astrid Lowack ist 1969 in Bamberg geboren und widmet sich seit 2011 der Fotografie. Die Arbeiten der Künstlerin beschäftigen sich – der Tradition des Impressionismus folgend – mit dem Spiel von Licht, Schatten, Wasser und Bewegung. Durch die Konzentration auf Details und deren Entfremdung tritt die realistisch fotografische Darstellung zugunsten einer vielgestaltigen Interpretation in den Hintergrund. 

Die Ausstellung war vom 13. Mai bis 12. Juni 2022 zu sehen

Ausgewählte Presseartikel zur Ausstellung

Weitere Presseartikel zu den Ausstellungen im Herforder Kunstverein und im Museum Moderner Kunst Wörlen, Passau

Dialogue of Light - Astrid Lowack im Interview

Film zur Ausstellung

Biografie

1969 in Bamberg geboren, widmet sich Astrid Lowack seit 2011 der Fotografie. Die Arbeiten der Künstlerin beschäftigen sich - der Tradition des Impressionismus folgend - mit dem Spiel von Licht, Farbe und Form. Durch die Konzentration auf Details schafft Astrid Lowack eine Hyperebene, die die realistische Darstellung zugunsten einer eigenständigen Interpretation in den Hintergrund treten lässt. Die Werke der international aufstrebenden Künstlerin geben Gefühle und Stimmungen preis in den Schwingungen und Bewegungen der Farben. Ihr Element ist das Licht, das ihre Fotografien mit einer betörenden, poetischen Präsenz erscheinen lassen. Die Fotografien von Astrid Lowack haben jene seltene Strahlkraft, wie sie zu finden ist in barocken Kirchengewölben, wenn diese in völliger Abstraktion Himmelslandschaften entfalten. Der fotografischen Wirkung ihrer Arbeiten kann sich der Betrachter kaum entziehen. Er darf sich einlassen auf eine Begegnung mit Farbe und Licht, die nicht mehr in Begriffe überführt werden kann. Dem künstlerischen Ausdruck kann nichts Besseres gelingen, als eine eigene unvertretbare Wirklichkeit zu schaffen.

Astrid Lowack lebt und arbeitet in der Nähe von Amsterdam.

Ich fotografiere das, was es nicht gibt.

Astrid Lowack, 2016

Online Katalog

Ausstellungen

Messen

Museumsausstellungen (Auswahl)

Touch Nature, Österreichisches Kulturforum Berlin - 05.07.2023 – 25.10.2023

Astrid Lowack im Brühler Kunstverein, Brühl, 13.05.2022 - 12.06.2022

Elements of Transcendence, Herforder Kunstverein im Daniel-Pöppelmann-Haus, Herford, 10.07.2021 - 29.08.2021

Elements of Transcendence, Museum Moderner Kunst Wörlen, Passau, 10.03.2021 – 04.07.2021

Elements of Transcendence, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund, 09.05.2020 - 25.10.2020