• Korrektur II, 2018
    Polyptychon (4 Elemente), diverse Weiß- und Farbstifte, Paper cut-out auf Papier, gesamt 250 x 300 cm.
  • Ankunft, 2019/20
    Diptychon, diverse Weiß- und Farbstifte, Paper cut-out auf Papier, gesamt 250 x 300 cm.
  • Die Erben 36, 2017
    Tinte und Acryl auf Papier, 30 x 25 cm.
  • Die Erbe 40, 2018
    Diverse Weiß- und Farbstifte, Steine, Aluminium, Paper cut-out auf Papier, 30 x 25 cm.
  • Die Erben 42, 2019
    Diverse Weiß- und Farbstifte, Kupfer und Paper cut-out auf Papier, 40 x 30 cm.
  • Die Erben 43, 2019
    Verschiedene Weißstifte, Acryl, Paper cut-out auf Papier, 40 x 30 cm.
  • Die Erben 44, 2019
    Graphit, Acryl, Tinte auf Papier, 30 x 25 cm.
  • Die Erben 47, 2019
    Graphit, Messing und Paper cut-out auf Papier, 30 x 25 cm.

  • Die Erben 51, 2020
    Graphit, Farbstifte, Kupfer und Paper cut-out auf Papier, 30 x 25 cm.
  • Phantom, 2019
    Graphit, Acryl, Tinte, Aluminium und Paper cut-out auf Papier, 100 x 70 cm.

  • The Mirror II, 2018
    Diverse Weiß- und Farbstifte, Acryl, Paper cut-out auf Papier, 100 x 70 cm.

Über die Ausstellung

Die Berliner Künstlerin Maike Freess (*1965) verarbeitet in ihrem Oeuvre den Umgang mit Erinnerungen und unserem ideellen, immateriellen Erbe. Woraus schöpfen wir unsere Motivation? Wie funktionieren das Abdimmen und auch die Korrektur negativer Erinnerungen als erfolgreiche Strategie für das Hier und Jetzt?

Erinnerung und Wahrnehmung sind auch in der Serie „Die Erben“ thematisch bestimmende Faktoren. Denn es ist der menschliche Geist in all seinen Facetten der Inspiration für die Arbeiten der Künstlerin ist. Durch die von ihr entwickelten Paper cut-outs hat Freess ein Instrument entwickelt, das Aufdecken von Hintergründen, verdeckte Erinnerungen und Einflüsse künstlerisch umzusetzen. Diese Bruchlinien sind die bestimmende Elemente von Freess‘ Arbeiten. Schnitte und Lücken als leere Bildräume bilden ein stilistisches Element, das als schwarze oder weiße 'leere' Linien die Bildräume sprengt oder zu architektonischen Eingriffen bzw. dreidimensionalen Raumzeichnungen werden kann.

Maike Freess‘ Motivation liegt in dem Wunsch auszudrücken, was hinter der zur Schau gestellten Fassade eines jeden Menschen zu sehen ist. Sie nimmt dazu stellvertretend ihren Figuren die Maske ab, um uns einen Blick in das Innere zu vermitteln. Ihre Darstellungen zeigen somit nie nur die eine erkennbare Person, sondern vielmehr auch die hintergründigen Einflüsse, die das gezeigte Bild durchströmen und überlagern. Aus dem Unterbewusstsein hervorgebracht, vertreten ihre Arbeiten die Zwischenräume in unserem Gedächtnis, in unserer Psyche. Sie stehen für das Unerwartete, das Ungewisse und die unkalkulierbaren Ereignisse mit denen wir permanent konfrontiert sind.

Information

Vergangene Ausstellungen