• Nicolas Grospierre

    The never ending corridor of-books
    2006, Lambda D-Print auf Holz montiert, 80 x 80 cm
  • The never ending corridor of-books
    2006, Lambda D-Print auf Holz montiert, 80 x 80 cm
  • Heliografia (Green)
    2016, Wooden Board, Velvet, 100 x 90 cm
  • ABSTRACT DECORATIONS
    2021, Lambda D-Print auf Holz montiert, 80 x 80 cm
  • Heliografia (Scarlett)
    2016, Wooden Board, Velvet, 100 x 90 cm
  • CIRCULAR CEILING APERTURES
    2021, Lambda D-Print auf Holz montiert, 60 x 80 cm
  • Hydroklinika, 2004
    Lambda D-Print auf Holz montiert, je 50 x 50 cm.

Biografie

Nicolas Grospierre wird 1975 in Genf, Schweiz, geboren. Er arbeitet im erweiterten Bereich der Fotografie mit ausgeprägtem Interesse an der Architektur. Grospierres Verwendung der Fotografie reicht von klassischer Dokumentarfotografie über Fotomontagen zu Video- und Rauminstallationen. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit architektonischen Komplexen politischer und gesellschaftlicher Ideologien anhand moderner öffentlicher Einrichtungen. Grospierre folgt dabei der Tradition fotografischer Typologien der Konzeptkünstler wie Ed Ruscha, Dan Graham, Allan Sekula oder den Bechers in 1960-70er Jahren. Als Absolvent der Institut d'Etudes Politiques de Paris (1998) und der London School of Economics (1999) gibt er sein Debüt als Fotograf im Jahr 2001. Grospierre wird 2008 mit dem Goldenen Löwen auf der 11. Venedig Biennale der Architektur ausgezeichnet. Im Jahr 2012 erhält er den Polityka Passport Award - Polens renommiertesten Kunstpreis und im Jahr 2014 eine individuelle Förderung der Graham Foundation (Chicago, USA). Seine Monographie, Open-End, wird 2013 von Jovis Verlag, Berlin veröffentlicht; seine Werke sind in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit zu finden, so in der Rubell Family Collection in Miami, FL, und dem National Museum, Warschau, Polen. Nicolas Grospierre lebt und arbeitet seit 1999 in Warschau, Polen. 

Grospierre zeigt Momente atemloser Stille, die jede Sekunde zusammenbrechen können, und macht darauf aufmerksam, dass auch scheinbar Stabiles stets Wandel unterliegen kann und immer in prekärer Lage ist.

Nicolas Grospierre, 2011 ©Foto, Polityka 2011; Zitat, Dr. Gerhard Charles Rump, 2015.

PHOTOGRAPHY DEGROWTH

Polnisches Institut Düsseldorf

Eröffnung - PHOTOGRAPHY DEGROWTH – Fotografie von Nicolas Grospierre – Polnisches Institut Düsseldorf, Fr. 17. Mai 2024, 19 Uhr

Fotografie Degrowth
Kuratiert von Adam Mazur

Eröffnung: Freitag, 17. Mai 2024 um 19 Uhr
Ausstellung geöffnet bis 8. August 2024

Polnisches Institut in Düsseldorf
Citadellestraße 7
40213 Düsseldorf

Photography Degrowth ist eine Ausstellung, die sich hauptsächlich auf die Arbeiten von Nicolas Grospierre konzentriert, die der Architektur gewidmet sind, und auf die Spiele, die der Fotograf im Laufe der Jahre mit der Architektur entwickelt hat, aber nicht nur. Nicolas Grospierres Fotografien spielen oft mit den Ideen von Wachstum, Expansion, Reflexion und Vervielfältigung - und das im Kontext der modernistischen Architektur, die immer als immer größer gedacht war, egal was passiert und egal was es kostet. Wenn man diese Ideen jedoch auf den Kopf stellt, ist es vielleicht an der Zeit, dass die Architektur - und die Architekturfotografie - darüber nachdenkt, ob Wachstum eine unabdingbare Voraussetzung für ihre Entwicklung ist oder nicht.
Mehr erfahren

Museums- und Einzelausstellungen (Auswahl)

2024

PHOTOGRAPHY DEGROWTH - Photography by Nicolas Grospierre - Polish Institute Düsseldorf

2022

Lapis Mundi, Museum of the Earth, Warschau

2021

LCAXN, Le Corbusier Foundation, Paris

2018
The City which does not exist, Peresvetov Pereulok Gallery, Moscow

2017
Heliosophia, Alarcon Criado Gallery, Seville
Krystian Jarnuszkiewicz - To my dearest Mikołaj, Pola Magnetyczne Gallery, Warsaw
Modern Forms. A Subjective Atlas of 20th Century Architecture, National Gallery of Victoria, Melbourne

2016
Modern Forms. A Subjective Atlas of 20th Century Architecture, Architecture Association, London
Todo Palidece Ante el Libro, Centro de Arte Alcobendas, Madrid

2015
SłupskViewfinder, Signum Foundation, Poznan

2014
A glass shard in the eye (with Olga Mokrzycka) BWA Warszawa, Warsaw
The Oval Offices, Maison de la Photographie, Lille

2013
The Oval Offices, Presidential Palace, Warsaw
The Bank, Pinchuk Art Centre, Kiev
The city which does not exist, Bunkier Sztuki, Cracow

2011
Lost in Architecture, 1000 Plateaus Art Space, Chengdu
Modern Tales, Polish Cultural Institute
FotoEspana 2011, Madrid
One Thousand Doors, No Exit, Graham Foundation, Chicago
Paper Planes, Phase 2, ARUP, London
The Bank, BWA Warszawa, Warsaw
The picture, which grows, Fundacja Archeologia Fotografii, Warsaw

2010
T A T T A R R A T T A T, Signum Foundation, Venice

2009
Kunstkamera, CCA, Warsaw
The Bank, Location 1, NYC
The Self–FulfillingImage, Cueto Project, NYC