Der Künstler Stephen Wilks wird 1964 in Bridgwater, England geboren und studiert zunächst ab 1887 Fine Art and English Literature an der Universität von Canterbury. Ab 1991 studiert er Kunst auf dem europäischen Festland, an der Ecole National Superieure des Beaux-Arts in Paris und an der Rijksakademie in Amsterdam, wo Wilks auch ein Stipendium erhält, später geht er dann nach Berlin. Bereits ab 1991 ist Stephen Wilks mit zahlreichen Einzelausstellungen in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Deutschland vertreten.
Der Künstler verwendet für sein Schaffen vor allem Fotografie, Malerei Skulptur. 1999 näht er einen lebensgroßen Esel aus Stoff, den er seither auf Spaziergängen durch die Stadt und auf Reisen mitnimmt. Seit 2 Jahren arbeitet der Künstler an seinem Projekt der Animal Farm, zu dem verschiedene Skulpturen, Masken, Zeichnungen, Fotos, Filme und Performances entstehen. Der Aufmarsch der Tiere stellt für Stephen Wilks keine Illustration dar, vielmehr möchte er Themen aus dem Buch von Orwell innerhalb spezifischer Kontexte aktualisieren. Seine Arbeit bietet eine Reflektion auf das Scheitern politischer Systeme, auf die Überlegenheit des Menschen, auf Macht und Unterwerfung, aber auch die Umkehrung der Machtverhältnisse, das Tragen der Tiere durch die Menschen, das in seinen Skulpturen und Performances veranschaulicht wird.

 

 

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 - 18 Uhr | Sa: 10 - 14 Uhr