Gudrun Kemsas Arbeiten werden seit 1985 in zahlreichen Ausstellungen in Galerien, Kunstvereinen und Museen präsentiert.
Man könnte ihre Werke der Gattung der Architekturfotografie zuordnen. Findet man doch auf ihnen sakrale Bauwerke, Altertümer aber auch die urbane Welt unserer Zeit: Säulen und Kuppeln, Fenster und Türen, einen unterirdischen Gang, eine Glasfassade usw.. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um eine Dokumentation der Architektur. Denn im Mittelpunkt der Arbeit von Gudrun Kemsa steht die Darstellung von Licht, Raum und Zeit. In ihren Fotografien und Videoarbeiten untersucht sie das enge Zusammenwirken dieser vermeintlich objektiven Größen zueinander sowie ihr Verhältnis zu der sie umgebenden Welt. In ihrer Werkgruppe der römischen Fotografie konzentriert sich die Künstlerin jedoch weniger auf die Dokumentation des Dagewesenen als vielmehr auf die Beschreibung der subjektiven Empfindung von Zeit und Raum und der Energie des Lichtes. Der bekannte Anblick von historischen Stätten wird durch Einsatz von Farbfiltern und Farbumformungen verfremdet.
In ihren seit 1999 entstanden Arbeiten hat Gudrun Kemsa das Motiv der Bewegung in neuer Weise ins Bild gebracht. Sie wählt längere Belichtungszeiten und bewegt die Kamera im Moment der Aufnahme. Die so entstehenden panoramaartigen Bilder vermitteln den Eindruck von Bewegung und extremer Beschleunigung.
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 - 18 Uhr | Sa: 10 - 14 Uhr

