Kirsten Geisler, 1949 in Berlin geboren, studierte von 1984 bis 1985 an der Vrije Academie in Den Haag und von 1985 bis 1989 an der Rietveld-Akademie in Amsterdam. In den neunziger Jahren hielt sie Gastvorlesungen an der Kunsthochschule Utrecht, Abteilung Neue Medien.
Sie entwickelt Videoskulpturen und Bildprojektionen, die mit Hilfe aufwendiger Technologien die Grenzen zwischen materieller Repräsentation und immaterieller Präsenz thematisieren. Die traditionelle bildnerische Präsentation von Menschen schließt fast immer die Frage nach der Realität der Dargestellten ein. Durch den Einsatz technischer Medien erhält diese Diskussion eine neue Dimension. Kirsten Geislers interaktive Computeranimationen verwischen die Grenze zwischen realer und virtueller Ebene und suggerieren eine neue Realität, von der zweidimensionalen Präsentation zur dreidimensionalen Präsenz.





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