David Fried, 1962 in New York, USA geboren, wurde als erster Minderjähriger in die Erwachsenen-Klasse einer Kunst-Akademie aufgenommen. Dort erhielt er eine erste Gelegenheit, seine künstlerischen Leistungen zu präsentieren und seinen Horizont zu erweitern. Im Alter zwischen 8 und 13 Jahren, malte er mit Öl, mit einem visionären, eigensinnigen Stil, welcher ihm einige Preise und Auszeichnungen einbrachte. Bereits in diesem Alter wurden Frieds Arbeiten in vielen Solo-Ausstellungen präsentiert. Nach seiner akademischen Laufbahn gründete Fried eine Arbeitsgemeinschaft für Künstler mit dem Namen „Avant“, welche gemeinsam verschiedenen zu den aufkommenden „Street-Art Szenen“ New Yorks gehörte.

David Fried hat einen ausgeprägten Sinn für Harmonie und sinnliche Ästhetik, den man in seinen Kompositionen wiederfindet. Er lässt ausgewählte Anspielungen auf die mythologische und zeitgenössische wissenschaftliche Welt in seine Arbeiten mit einfließen.

Zu seiner Arbeit und seinen Ideen sagt Fried: „Ich habe immer ausgehend von Konzepten gearbeitet. Das richtige, zu dem Konzept passende Medium zu finden – oder im Fall der SOS Skulpturen verschiedene Techniken zu kombinieren oder sogar neue Ausdrucksmittel wie interaktiven Granit zu erfinden – erlaubt mir eine viel größere Flexibilität, meine Ideen auszudrücken. Folglich nehme ich mir die Freiheit, Ideen zu verfolgen, die mir nicht gekommen wären, wenn ich mit den Beschränkungen eines einzigen Mediums angefangen hätte. Dennoch erfordert die Strecke zwischen Absicht und Ergebnis eine gewisse Inkubationszeit und eine Menge Geduld, bislang ungeübte Fertigkeiten zu entwickeln. Bevor das erste funktionierende SOS Objekt entstanden ist, war beispielsweise eine zweijährige Recherche nötig. Ich musste meine Ideen von der reinen Theorie in eine Ingenieurs-Realität verwandeln, was für mich als Maler etwas komplett Neues war. Dieser Prozess umfasste das Studieren der Physik, die Herstellung von Gussformen, die Arbeit mit Stein und Elektronik und anschließend das Zusammenfügen all dieser Dinge – was eine extreme Herausforderung für mich war.“

Bis zum 28. Februar 2009 zeigte unsere Galerie eine umfassende Ausstellung des amerikanischen Künstlers.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10 - 18 Uhr | Sa: 10 - 14 Uhr