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HKS 5, Bonn

„Die 5“ - die Aufhebung der Schwere
Eine Skulptur für die AC Liegenschaften GmbH und das Office-Gebäude Heinrich-Konen-Straße 5 in Bonn

Am 29. September 2016 wurde die Skulptur „Die 5 - Die Aufhebung der Schwere“ des Künstlers Thomas Schönauer vor dem Office-Gebäude HKS 5 in Bonn installiert. Die feierliche Enthüllung fand am 28. Oktober 2016 im Beisein des Bonner Oberbürgermeisters statt.

HKS 5

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Der Ort.

Die Bauherren des Gebäudes Heinrich-Konen-Straße 5 in Bonn haben eine langjährige Verwurzelung mit dem Ort. Bis vor einigen Jahren betrieb die Familie hier und auf den angrenzenden Grundstücken eines der größten Betonwerke Bonns. Noch heute ist einer der diversen Geschäftsbereiche der Handel mit Rohstoffen für den Bausektor. Der Ort selbst, die Adressen, haben sich grundlegend geändert. Das Betonwerk ist repräsentativen Verwaltungsbauten gewichen, die attraktive Mieter beherbergen. Das jüngst fertiggestellte Gebäude mit der Hausnummer 5 besticht durch eine zeitgenössische Fassadengestaltung mit einem sehr ausgeprägten Portalcharakter.

Die Aufgabe.

Den Bauherren ist es ein Anliegen, die Wertigkeit des Gebäudes, der Fassade und des Portals durch eine originäre Skulptur zu unterstreichen. Dabei wird gewünscht, nach Möglichkeit die Zahl 5, die Hausnummer des Gebäudes, in den gestalterischen Ansatz der Skulptur aufzunehmen.

Die Idee.

Der mächtige Baukörper hat eine klar gerasterte Fassadenstruktur, die aus vertikalen Fenstereinheiten in farblich abgesetzten horizontalen Geschossbändern besteht – der rechte Winkel ist formgebend. Daher wird die Zahl 5 nicht ‘irgendwie’ integriert, sondern sie definiert durch ihre Verbindung des ‘rechten Winkels’ mit dem ‘Runden’ um des auflockernden Kontrasts zur Fassade Willens die Form der Skulptur, ‘Die 5’ ist die Skulptur.

Die Umsetzung. Die Konstruktion.

Das Ganze ist die Summe seiner Einzelteile. Gemäß dieses philosophischen Ansatzes wird ‘Die 5’ nicht aus einem einzigen Körper geformt, sondern sie schwebt als siebenteilige Stahlkonstruktion über der ausgewiesenen Standfläche. Dabei sind die sieben Einzelkörper gestaltete hohle Volumen, die durch feine Stege miteinander verbunden, sowohl eine eigene skulpturale Strahlkraft innehaben, als auch eine ganz besondere Beziehung zu ihrem benachbarten Volumen, aber auch zur Gesamtskulptur einnehmen. Man empfindet einerseits die konstruktive Gesamtheit, andererseits verleiht die Trennung der Einzelkörper dem Gesamten eine ganz große Leichtigkeit. Die Skulptur verliert scheinbar das ihr innewohnende materielle Gewicht und schwebt.

© Thomas Schönauer im April 2016

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